Segeln in Griechenland

Griechenland ist seit langem ein Paradies für Segler aus der ganzen Welt. Kein Wunder, gibt es dort unzählige Inseln, wunderschöne Strände und natürlich Sonne satt! Neben den Inseln der Ägäis, den Kykladen oder auch dem Dodekanes gibt es noch die Ionischen Inseln, die nordwestlich vom griechischen Festland liegen. Während beispielsweise die Kykladen aufgrund des Meltemi-Windes ein verzwicktes Segelgebiet sind, eignen sich die Ionischen Inseln, alternativ zu den nördlichen Sporaden, bestens für unerfahrenere Segler oder Familiensegeltörns.

Der kurze Abstand zwischen den Inseln erlaubt eine entspannte Navigation ohne Experten-Kenntnisse, weshalb sich das Revier einer großen Beliebtheit erfreut. Milde, stetige Winde wie der Maestro und warme Temperaturen tragen dazu ebenfalls bei. Im Folgenden stellen wir von GlobeSailor, dem europäischen Marktführer in der Online-Yachtcharterbranche, deshalb die schönsten Ziele zum Segeln von Norden nach Süden in den Ionischen Inseln vor!

KORFU: Korfu ist bekannt für seine üppige Landschaft sowie seine wunderschönen, unberührten Strände und gilt damit als eine der schönsten Regionen Griechenlands. Ein großer Vorteil ist, dass man die Insel von Deutschland ganz einfach mit dem Flugzeug erreichen kann, da sie einen großen internationalen Flughafen besitzt.

Im Süden befinden sich viele schöne Dörfchen und friedlichen Buchten, in denen man sicher mit dem Boot anlegen kann. Der Hafenort Lefkimmi ist einer der traditionellsten der Insel und zeichnet sich durch seine engen Gässchen und hohen Häuser aus. Ein guter Tipp: Ein kurzer Segeltrip zu den Diapontia-Inseln, die etwas weiter nördlich liegen und perfekt zum Tauchen und Schnorcheln sind.

ANDIPAXOS & PAXOS: Die Inseln Andipaxos und Paxos liegen nördlich von Lefkada. In etwa 30 Seemeilen vom Ausgang der Meerenge von Lefkada erreicht man Andipaxos, aus Norden von Korfu kommend in ungefähr 24 Seemeilen. Die Inselgruppe Paxi gilt als tropischer Archipel im Ionischen Meer und bietet traumhaft schöne Strände üppige Olivenhaine.

Sehr beliebt bei Seglern sind die geheimen Buchten mit glasklarem Wasser und smaragdgrünen Landschaften im Hintergrund. Selbst der verträumte Haupthafen Gaios auf Paxos liegt versteckt in einer Einbuchtung und ist erst bei der Einfahrt in diese sichtbar.

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LEFKADA: Die Insel Lefkada ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden und überraschend wenig vom Massentourismus betroffen. Dort gibt es atemberaubende kleine Buchten, schöne Sandstrände und perfekte Windbedingungen, die Wind- und Kitesurfer aus aller Welt anziehen. Die Stadt Lefkada ist ein bezaubernder Ort, um sich zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen.

Ab dem Hafen kann durch den Kanal nach Süden Kurs auf die Onassis-Insel Skorpios genommen werden. Diese ist im Privatbesitz und darf nicht betreten werden. Einen Blick lohnt sie dennoch. Vorsicht ist geboten beim Überqueren der Meerenge, die Lefkada vom Festland trennt. Dort ist das Wasser nämlich nicht sehr tief und im schmalen Kanal können andere Boote gleichzeitig unterwegs sein.

ITHAKA: Sehr empfehlenswert ist die Polis-Bucht auf der Insel Ithaka, die direkt neben Kefalonia liegt und nur eine kurze Navigation erfordert. Von hier aus soll Odysseus mit seiner Flotte nach Troja gesegelt sein! Auch Vathy, wichtigster Ort und Hafenstadt der Insel, lohnt einen Besuch.

Die tiefe Bucht ist sehr einladend und bietet Schutz vor Winden. Sind Sie schon einmal auf Ithaka, sollten Sie auch unbedingt einen Abstecher zu den nahegelegenen, winzigen Inseln Meganisi, Kastos und Kalamos machen, diese sind nämlich nur mit dem Boot zu erreichen und daher wunderbar ruhig und verschlafen.

MEGANISI: Auf Meganisi angekommen, können Sie dort in einer der idyllischen Buchten übernachten. Das Dorf Spartochori gilt als schönstes Dorf der Inselwelt Griechenlands und bietet traditionelle Tavernen, unberührte Natur und einen Panoramablick über das Meer, da es hoch oben auf einer Klippe gelegen ist.

KEFALONIA: Wenn Sie beim Ihrem Yachtcharter weiter nach Süden segeln, treffen Sie zwischen Meganisi und Lefkada, westlich von Arkoudi auf Kefalonia. Dort ist die wunderschöne Hafenstadt Fiskardo gelegen, mit malerischen Häusern aus dem 19. Jahrhundert.

Für einen guten Ankerplatz empfiehlt es sich, frühzeitig einzulaufen! Sehr empfehlenswert ist außerdem die kleine Stadt Agia Effimia. Von hier aus lohnt sich ein Landausflug zur Melissani-Höhle mit einem unterirdischen See, der durch eine natürliche Öffnung in der Höhlendecke beleuchtet wird und sein Wasser in türkis bis dunkelblau erstrahlen lässt.

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ZAKYNTHOS: Von Agia Effimia aus können Sie weiter nach Süden an die nordöstliche Ecke von Zakynthos zur Bucht Agios Nikolaos segeln. Diese ist nach dem gleichnamigen Inselchen davor benannt. Aber auch an der Westseite von Zakynthos gibt es etwas zu bestaunen: Dort befindet sich der berühmte Shipwreck oder auch Navagio Beach, der als schönster Strand Griechenlands gilt. Das Highlight ist das alte Schmugglerschiffswrack, das im Jahre 1980 dort strandete und der Legende nach Zigaretten, Frauen und Wein schmuggelte.

Um nun zum Haupthafen Zakynthos zu gelangen, können Sie einmal um den nördlichsten Punkt der Insel, dem Kap Skinari segeln. Dort befindet sich die Blaue Grotte, die nur mit dem Boot erreicht werden kann. Die Stadt Zakynthos mit ihrem venezianischen Flair und der große Hafen mit mehreren Molen bieten gute Versorgungsmöglichkeiten für einen Yachtcharter. Aufgrund des sandigen Meeresgrundes kann man hier außerdem gut vor Anker gehen.

Hört sich das nicht alles nach dem perfekten Urlaub an? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage bei GlobeSailor und helfen Ihnen gerne bei der Planung Ihres individuellen, unvergesslichen Törns in Griechenland!

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